Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften 2026
Vom 15. bis 17. Mai fanden im Rheinbad Düsseldorf die Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften im Rettungsschwimmen statt. Mit dabei waren zehn Schwimmerinnen der Ortsgruppe Beckum-Lippetal, die sich zum Saisonhöhepunkt in starker Form präsentierten.
In der U17-Wertung konnte Carlotta Mätzing bei ihrem DEM-Debüt gleich drei Finalteilnahmen verbuchen. In den Disziplinen 200m Hindernis und 100m kombinierte Rettungsübung konnte sie ihre Zeiten aus dem Vorlauf noch einmal unterbieten und schwamm jeweils auf den fünften Platz. Auch im Finale über 50m Retten einer Puppe zeigte sie ein beherztes Rennen und wurde Achte. In der gleichen Altersklasse konnte sich Mia Watzenig mit einer neuen Bestzeit über die 100m Lifesaver und Rang 16 belohnen.
In der U19 lief es in der Disziplin 100m Retten mit Flossen besonders gut: Greta Rischmüller zog mit persönlicher Bestzeit als Achte ins Finale und konnte ihre Leistung dort noch einmal bestätigen. Ihre Teamkollegin Neele Plauschinn verpasste das Finale mit Platz 9 nur knapp, zeigte jedoch auch im Hindernisschwimmen (Platz 11) und in der kombinierten Rettungsübung (Platz 13) starke Leistungen. Ines Gundlach behauptete sich in einer starken Konkurrenz mit einer soliden Zeit über die 100m Lifesaver.
In der offenen Altersklasse präsentierte sich Fenja Beckord in guter Form und schwamm in den Disziplinen 200m Hindernis (Platz 14), 100m Retten mit Flossen (Platz 18) und 50m Retten (Platz 20) in die Top 20.
Das Team der Juniorinnen erreichte in der Besetzung Watzenig, Rischmüller, Gundlach, Plauschinn und Mätzing in drei von vier Staffeldisziplinen das Finale und konnte mit einigen neuen Bestzeiten und einem besonders starken fünften Platz in der Gurtretterstaffel vorne mitschwimmen.
Auch das Damenteam, erstmals mit Sandra Günzel, Fenja Beckord, Alexa Schwuntek, Greta Holsen und Lara Vornholz, zeigte sich in den direkten Finals mit zwei siebten Plätzen, sowie einem fünften Platz in der Puppenstaffel mehr als zufrieden.
Nach drei intensiven Wettkampftagen kehrte das Team zwar erschöpft, aber in ausgelassener Stimmung zurück. Jetzt heißt es weiter trainieren, denn der Blick richtet sich bereits auf das nächste große Ziel: die Weltmeisterschaften im Dezember.